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Die Bewegung stellt ein elementares Ausdrucksmittel dar und es bildet die Grundlage für die gesamte Entwicklung. Die Bewegung beeinflußt die Gestik und Mimik, außerdem Aktivitäten wie z.B. Malen, Musizieren oder Schreiben. Können Kinder Bewegungen nicht ausleben, so können neben gesundheitlichen Schäden auch Folgen in Hinblick auf Leistungsfähigkeit und Sozialverhalten entstehen.
Bewegung und Wahrnehmung sind eng miteinander verknüpft. Bewegungserfahrungen sind Sinneserfahrungen.
Mithilfe der Bewegung können verschiedene Wahrnehmungsbereiche, wie beispielsweise Tasten und Fühlen oder die Gleichgewichtsregulation, gestärkt werden. Wenn Kinder bewußt wahrnehmen, dann können sie bewußt erleben. Auch Bewegung und Denken stehen in einem Zusammenhang. Neben einer Zunahme der Konzentrationsfähigkeit kann die Bewegung auch langfristige Effekte auf das Gehirn haben. Dies wirkt sich positiv auf das Lernen aus. Forschungen ergaben, dass körperliche Aktivitäten zur Bildung neuer Nervenzellen im Gehirn führen. Weiterhin kann es zu einer Leistungssteigerung im Gehirn kommen, vor allem durch die Bildung und Verstärkung von Nervenzellverbindungen. Durch regelmäßige Bewegung können Kinder ihr positives Körperbewußtsein stärken. Bewegung leistet immer einen Beitrag zum körperlichen und seelischen Wohlbefinden. |