Gruppenzusammensetzung für die Psychomotorik


Praxisbuch Psychomotorik

Praxisbuch Psychomotorik


Mit 52 Übungen und Spielen

  • Ideal für die Vorbereitung von Psychomotorik-Stunden
  • Übungs- und Spielideen sind besonders übersichtlich dargestellt
  • E-Book als PDF mit 86 Seiten

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In meiner psychomotorischen Arbeit in Kindergärten taucht immer wieder die Frage auf, welche Kinder an den Psychomotorikstunden teilnehmen und welche Gruppenzusammensetzung für die Psychomotorik gewählt wird.

Grundsätzlich ist Psychomotorik für alle Kinder geeignet, nicht nur für Kinder bei denen erhöhter Förderbedarf oder ein Defizit vorliegen.

Psychomotorik wirkt entwicklungsbegleitend für alle Kinder. Über die Gruppenzusammensetzung sollte man sich, wenn die Möglichkeit besteht, einige Gedanken machen.

Homogene Psychomotorikgruppen bilden

Die Kinder sollten sich immer in den Psychomotorikgruppen wohlfühlen und sich gut mit den anderen Kindern verstehen. Durch die psychomotorische Arbeit in Kleingruppen können die Kinder gut integriert werden, ihre Zugehörigkeit wird gestärkt.

Bei Kindergartenkindern kann man durch Psychomotorik beispielsweise auch eine bessere Integration in den Kindergartenalltag erreichen. Der Förderbedarf, den die jeweiligen Kinder haben, kann auch für die Gruppenzusammensetzung für die Psychomotorik zugrunde gelegt werden. Es können z.B. Kinder, die noch auf der Suche nach festen Beziehungen zu anderen Kindern sind, finden über die Bewegung leichter Anschluss.

Die Gruppe könnte hierbei aus kontaktfreudigen und aufgeschlossenen sowie schüchternen und eher verschlossenen Kindern bestehen. Um das Zugehörigkeitsgefühl bei den Kindern zu steigern, ist es möglich ein Gruppenangebot den Kindern zu unterbreiten. Beispielsweise findet eine Psychomotorikstunde unter einem bestimmten Thema statt.

Die Kinder bauen sich gemeinsam etwas (z.B. einen Zirkus, …), jeder trägt seinen Teil dazu bei, wobei darauf geachtet werden muss, dass keine Hierarchien entstehen.

Psychomotorik ist für alle Kinder möglich

Wenn sich einige Kinder mit dem gleichen Thema beschäftigen, dann kann man eine Psychomotorikstunde auch darauf ausrichten. Spielen einige Jungs im Moment sehr gerne Wikinger kann man in der Psychomotorikstunde einen Bewegungsparcours zu dieser Thematik aufbauen.

Im weiteren Sinn geht es dabei auch um Mut und Stärke. Abhängig vom Thema lassen sich sehr viele Bewegungsmöglichkeiten verwirklichen.